klang, raum & ding.

Unter dem Namen illume. illume. arrangiere ich seit 2013 Zeiten, Räume und Dinge. In zumeist sehr kleinen Zimmern, Kammern und Abstellräumen werden für kurze Zeit Orte produziert, die jeweils unter einem bestimmten Thema stehen und entsprechende szenische, narrative oder räumliche Strategien erhalten.

Mit illume. illume. arbeite ich im Studio, vor und hinter dem Mikrofon, am Raum, an der Produktion von verschiedenen Wahrnehmungen (fünfsinnig) und unterschiedlichem Zeitempfinden, allein oder im Kollektiv. Ich bin hier also im wesentlichen bildend tätig. Die Konstanten der Projektarbeit sind Installation und Klang sowie ein gesteigertes Interesse für das Kleine. Dies meint die Dinge, die in den Räumen anwesend sind, sowie die Dinge, die darin zu hören sind, obwohl sie nicht anwesend sind. Gegen das Primat des Sehens, unter dem wir leben, setze ich (mindestens auch) das Hören als den wesentlichen Sinn zur Rezeption. Entsprechend sind die Klänge in meinen Arbeiten oft etwas zu leise; sie fordern in ihrer Schichtung vom Gehör ähnliches wie das Panorama vom Auge: Such den einen Klang im Geräusch.

Binnen einer unbekannten Dauer werden Sie hier ein Dokumentations-Archiv der bisherigen (De-) Installationsarbeiten und der Hörstücke finden.