deine haut nah.
»deine haut nah.« – die ›Illuminations‹ unserer Zeit? Philipp Blömekes sprachliche Stillleben kreisen um Nähe und Ferne, um das Marschland und die Sterne, um gegen ihre Tränen an schminkende Mütter in Hotelzimmern mit abblätternden Tapeten, um Puppen, die einfach keine Wurzeln schlagen wollen, um Menschen auf der Brücke, den Jungen in der Schlucht und um eine Welt, die nicht mehr weiß, ob sie die Vorder- oder Rückseite des Spiegels ist ...
»deine haut nah.« ist emotionale und lyrische Stille, die dem absurden Realen und Surrealen Raum lässt – experimentell und ungeerdet. Persönlich, sanft und kosmisch widerfährt dem morgenroten Ton des Werkes »in mir babylon.« ein Echo, das verändert ertönt. Dabei bleiben die poetischen Grundfesten Philipp Blömekes weiterhin erkennbar: das stete Suchen, das Unbegreifen, das Nichtbegriffliche und das Weltempfinden schlagen sich auch in diesem neuen Werk nieder.
»deine haut nah.« ist in all seiner Absurdität und Verschwiegenheit nichts Anderes, als der verwirrende Zeitzeugenbericht eines Beobachters, der beschlossen hat, sein persönliches Weltempfinden in Worte zu fassen – Worte, die uns oft zu fehlen scheinen, immer dann, wenn wir die Welt nicht mehr verstehen. »deine haut nah.« wirft dabei nur noch die Frage auf, ob sie überhaupt zu verstehen ist. Die geflüsterten Gedanken sind gerade erschienen und können beim Verlag unter shop.culex-verlag.de bestellt werden.
Eine Leseprobe der lyrischen Prosa finden Sie hier und hier gibt es eine Rezension.